Was bedeutet Mudra?

Was bedeutet Mudra

Mudras sind Siegel oder symbolische Gesten, Handbewegungen. Mud bedeutet „Freude“ und ra bedeuet „das, was gibt“ Frei aus dem Sanskrit übersetzt bedeutet Mudra „das, was Freude bringt“.
Mudras kommen aus dem Hinduismus und dem Buddhismus. Wenn man sich Bilder oder auch Statuen von indischen Göttern ansieht, so haben fast alle eine bedeutungsvolle Handhaltung. Mudras können das Erreichen eines bestimmten Zustands fördern, drücken gleichzeitig aber auch innere Zustände nach außen aus.

Das wohl bekannteste Mudra ist das Anjali Mudra.

Auch bekannt unter „Gebetshaltung“ oder Namasté-Haltung. Die Bedeutung dahinter ist, dass die Göttlichkeit in mir sich vor der Göttlichkeit des Gegenübers verbeugt, d.h. dass man ihn oder sie ehrt und in Frieden kommt. Beim Anjali Mudra legt man die Handflächen in Herzhöhe zusammen. Die Fingerkuppen berühren sich dabei leicht und es entsteht ein kleiner Hohlraum zwischen den Handflächen.

Mudras helfen uns bei der Konzentration und regulieren den Energiefluss im Körper. Das heißt, ein Mudra unterstützt die positive Wirkung der Yoga-Asana. Im Kundalini-Yoga werden Mudras auch oft bei der Meditation eingesetzt.

Ein nicht ganz unwesentlicher Aspekt ist, dass sich an unseren Fingerspitzen ganz viele Nervenfasern befinden, die bei Berührung (Akupressur) Impulse an Organe und das Nervensystem senden.

Im Rahmen meines Yoga Teacher Training habe ich meinen Yoga-Lehrer David Lurey bei diesem speziellen Mudra gefilmt. Es ist unglaublich schön mit anzusehen aber auch unglaublich schwer es nachzumachen.

Diese Abfolge von Baba Hari Dass repräsentiert die mögliche Evolution des Universums und die eventuelle Rückbildung des individuellen Bewusstseins zu seinem göttlichen Ursprung. Jedes Mudra ist ein hingebungsvolles Geschenk an das Göttliche.

Viel Erfolg beim Nachmachen
Deine Diana

Bildquelle: ©mitarart – Fotolia.com

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2 Kommentare
  1. Diana
    Diana says:

    Liebe Birgit,

    leider habe ich von diesem Mudra keine deutsche Übersetzung. Das Video ist spontan während eines Workshops entstanden.
    Aber selbst wenn Du den Text nicht verstehst, kannst Du die Mudras auch ohne Worte machen.

    Namasté
    Diana

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