Was ist Hatha-Yoga?

Was ist Hatha-Yoga

Wenn wir an Yoga denken, meinen wir in der Regel Hatha-Yoga.

Das Wort Hatha ist aus zwei Teilen zusammengesetzt: Ha, bedeutet die Sonne, und tha bedeutet der Mond. Es ist kein Zufall, dass es sich um die gegensätzlichen Himmelskörper Sonne und Mond handelt, denn beim Hatha-Yoga geht es um den Ausgleich der Gegensätze.

Hatha Yoga ist ein Yoga-Zweig des großen Yoga-Baums, der sich hauptsächlich auf den physischen Körper mit Körperübungen (Asanas) und Atemübungen (Pranayama) konzentriert.

Yoga-Baum

Während die anderen Yoga-Zweige sich auf andere Aspekte konzentrieren.

In jeder Yogaübung geht es um das Gleichgewicht zwischen Anstrengung und Hingabe. Wenn wir z. B. den Baum (Vrksasana) üben, balancieren wir auf einem Bein. Dazu müssen wir mit dem Standbein eine feste und stabile Verbindung zum Boden herstellen. Wenn wir den anderen Fuß einfach nach oben nehmen, ohne das Standbein in die Yogamatte zu drücken, kippen wir um, weil wir das Gleichgewicht verlieren.

Durch Hatha-Yoga entwickeln wir ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der Festigkeit unserer Muskeln und der Flexibilität unserer Gelenke. Wir üben herausfordernde Yoga-Sequenzen, um uns hinterher komplett zu entspannen. Hatha bedeutet auch energetisch, d.h. die Asanas sind so geschaffen, dass unsere Energie frei fließen kann.

Aus dem Hatha-Yoga haben sich über die Zeit viele weitere Yoga-Richtungen entwickelt, u. A. Ashtanga-Yoga, Bikram-Yoga, Iyengar-Yoga, Jivamukti-Yoga oder auch Sivananda-Yoga.

Alle mit dem Ziel, den Körper zuerst über die Asanas anzustrengen, um ihn dann zu entspannen. So wird der optimale Körperzustand für die Meditation erreicht, um den Geist ruhen zu lassen.

Hatha Yoga ist ein leistungsfähiges Werkzeug zur Selbst-Transformation. Es fordert uns auf, unsere Aufmerksamkeit auf unseren Atem zu richten, der uns hilft, die Gedankenkreise aufzulösen und das Bewusstsein in den Moment des Hier und Jetzt zu bringen.

Was ist Deine favorisierte Yoga-Richtung aus dem Hatha-Yoga? Oder hast Du sogar mehrere Lieblings-Yoga-Richtungen? Ich freue mich über Deinen Kommentar.

Namasté
Deine Diana

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3 Kommentare
  1. Diana
    Diana says:

    Lieber Herr Finsel,

    großartig, dass Sie es gerne mit Yoga versuchen möchten.

    Sie können sich bei allem was Sie tun am Rücken verletzen, wenn Sie es nicht achtsam machen, sowohl im Alltag, beim Sport oder auch beim Yoga. Bleiben Sie innerhalb Ihrer Grenzen. Wenn es schmerzt war es zu viel für Ihren Körper.

    Das was Sie zu Hatha-Yoga schreiben ist richtig, doch es kommt auf den Yogalehrer an, wie der Unterricht im Detail gestaltet wird.
    Weisen Sie den Yogalehrer in jeden Fall auf Rückenprobleme vor der ersten Stunde hin und er wird Ihnen Ausgleichshaltungen empfehlen, die für Sie besser geeignet sind.

    Und wenn Sie nach dem Kurs merken, dass das nichts für Sie ist, können Sie weitere Yogalehrer oder auch Yoga-Richtungen ausprobieren. Ich bin ganz sicher, dass Sie das für Sie Richtige finden werden.

    Viel Vergnügen bei Ihren ersten Yogaversuchen
    Diana

  2. R. Finsel
    R. Finsel says:

    bin 59 Jahre alt, habe mich heute in der VHS für hatha-Yoga angemeldet.
    Bin mir nicht so sicher ob es das richtige ist. Kann man sich bei Hatha-Yoga
    Rückenmäßig verletzen? Mache zur Zeit 1 x die Woche Zirkeltraining an Geräten.
    Hatha Yoga ist das ein Sport wo man ausgeglichener wird, Übungen zur Körperentspannung, Meditaion, Stress abbauen?
    Sich ruhiger machen?
    Habe ich mich für Hatha -Yoga gut entschieden????
    Der Kurs geht 9 x 1 Std. 15 Min.
    Es ist das erste mal das ich Hatha-Yoga machen werde. Es gibt soviel verschiedene
    Kurse, ist das wohl der richtige? Würde mich freuen von Ihnen zu hören.
    Viele Grüße R.Finsel

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  1. […] „klassisches“ Hatha-Yoga manches Mal vielleicht etwas zu ernst oder still ist, für den ist Hoop-Yoga genau das richtige. […]

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