Was ist eine Mala?

MalaGanz kurz gesagt, ist eine Mala eine Art Gebetskette, ähnlich dem Rosenkranz der Christen oder dem Tasbih aus dem Islam.

Die längere Ausführung ist, dass der Begriff Mala aus dem Sanskrit kommt und übersetzt für Kette steht. Man nutzt Sie vor allem im Hinduismus und Buddhismus zur Meditation, um sich noch besser konzentrieren zu können oder zum rezitieren von Mantras. Je nach Material wird jeder Mala ein eigenes Mantra zugesprochen und ein spezieller Nutzen, z.B.

Amethyst steht für Intuition und fördert Mut und Kraft
Bergkristall steht für Klarheit und Konzentration, wirkt energetisierend auf alle Chakren
Rosenquarz steht für Mitgefühl und Liebe
Sandelholz steht für eine ausgleichende, harmonisierende und beruhigende Wirkung

Eine „richtige“ Mala besteht aus 108 Perlen (9×12), nach alter vedischer Tradition. Die 108 Perlen werden mitunter durch zusätzliche Perlen, die Sumeru ergänzt. Diese Perlen sollen uns an unsere „Lehrer“ im Leben erinnern. Die Zahl 108 hat im Yoga ohnehin eine besondere Bedeutung.

Wie benutzt man denn nun eine Mala?

Je nach dem in welcher Schrift man nachliest, erhält man unterschiedlichte Anweisungen, z.B. nur die rechte Hand verwenden, ganz bestimmte Finger aber auf jeden Fall solltest Du Deine Mala mit Respekt behandeln und nicht auf den Boden legen, das würde sie „beschmutzen“.

Verwendest Du die Mala zum Rezitieren, dann schiebst Du nach jedem Mantra die Mala um eine Perle weiter durch Deine Finger. Das machst Du solange, bis Du bei einer Sumeru, der größeren Ausgangsperle, angekommen bist. Viele wechseln dann die Richtung.

Man kann eine Mala aber auch um den Hals oder das Handgelenk als Schmuckstück tragen und so von der reinen Wirkung des Materials profitieren.

Die Mala vom Bild oben, finde ich besonders schön, weil sie so schlicht ist. Sie ist aus Sandelholz und ich habe sie bei Amazon für 11,95 Euro gefunden.

Hast Du auch eine Mala? Welches Material hat sie? Und zu welchem Zweck nutzt Du sie? Ich freue mich über Deinen Kommentar.

Namasté
Deine Diana

Ähnliche Artikel:

5 Kommentare
  1. Ines
    Ines says:

    Ich habe mir meine Mala aus Bergkristall selber hergestellt und benutze sie als Abzählhilfe der Mantren beim Meditieren. Mittlerweile biete ich Workshop zun Herstellen persönlicher Malas an, da ich in meinen Kursen immer wieder auf die Mala angesprochen werde. Das macht sehr viel Spaß. Malas sind wunderbar.

  2. Dieter Maratzky
    Dieter Maratzky says:

    hallo Diana,
    heute schreibt dir mal der Dieter,
    ja, ich habe auch eine, nein drei buddhistische gebetsketten (malas)
    und ich benutze sie bei meinen meditationsübungen, die ich täglich vollziehe.
    und wenn ich mit ihr nicht meditiere, meditiere ich über meinen meditationsmeister
    je tsongkhapa und trage sie dabei um meinen hals. die mala dient ausschließlich dazu, um heilige in sanskrit geschriebene santras zu rezitieren.
    noch viel spaß beim yoga
    beste grüße dieter

  3. Diana
    Diana says:

    Liebe Gerrit,
    vielen Dank zu Deinem Kommentar. Ich würde Dir sehr gerne helfen, doch dazu fehlt mir leider das Spezialwissen.
    Wende Dich doch einmal an die Mala-Hersteller, vielleicht können die Dir weiterhelfen, z.B. Ulrike Wiechmann von Satya Mani. Email: kontakt@satyamani.de

    Beste Grüße und Namasté
    Diana

  4. Gerrit
    Gerrit says:

    Hallo Diana,
    ich hoffe Du kannst mir helfen, da ich im ganzen Netz, nicht wirklich etwas finde.

    Mein Mala, ist aus Kupfer und hat 109 + Sumeru, also insgesamt 110 Perlen (Todenköpfe), kannst Du mir etwas zu der Bedeutung sagen.

    Danke & Grüße
    Gerrit

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.