Was ist Yoga?

Was-ist-YogaDie Tradition des Yoga ist mehrere tausend Jahre alt und kommt ursprünglich aus Indien. Sie ist ein Teil des Ayurveda – einer uralten Gesundheitslehre. Bis zu den ersten Aufzeichnungen wurde das Wissen streng von Generation zu Generation nur mündlich überliefert.

Das Wort Yoga selbst stammt aus dem Sanskrit und bedeutet „Joch“. Es wird zumeist mit Vereinigung zwischen Körper, Geist und Seele übersetzt.

Was ist Yoga?

Frag das mal in die Runde, dann bekommst Du sicherlich eine der folgenden Antworten:
– Yoga ist Sport
– Yoga ist still sitzen
– Yoga ist Om-Singen
– Yoga ist Gymnastik für Frauen
– Yoga ist Atmen
– Yoga ist nur Entspannung
– …

Alles irgendwie nicht richtig, aber auch nicht wirklich falsch.

Yoga hat sich über die Zeit immer weiter entwickelt. Inzwischen gibt es zahlreiche Yoga-Richtungen, die sich in Praxis und Philosphie unterscheiden, z.B. das körperorientierte Hatha-Yoga mit seinen Unterarten wie Power-Yoga oder Iyengar-Yoga, oder das eher spirituelle Kundalini-Yoga. Yoga ist in Amerika und Europa seit etwa 100 Jahren verbreitet. In Deutschland praktizieren mittlerweile ca. 5 Millionen Menschen eine oder mehrere Yoga-Richtung. Und es werden tagtäglich mehr!

Yoga ist kein Sport, sondern eine Art „Verfahren“, um ein gesundes und erfülltes Leben zu genießen. Es bezieht wesentlich tiefere Schichten des Körpers mit ein, als „nur“ Muskeln und Knochen. Yoga verbindet Körperübungen (Asanas), Atemtechniken (Pranayama) und Meditation. Das Ziel des Yoga ist nicht die maximal erreichbare Flexibilität das Körpers, sondern uns selbst zu verwirklichen und von jeglichem Leid zu befreien, sprich die Erleuchtung oder „Samadhi“.

Zur Frage was denn der Unterschied zwischen Yoga und Gymnastik wäre, habe ich mal einen Vergleich gelesen, der mir sehr gut gefallen hat: „Es ist so, als würde man fragen: “Was ist der Unterschied zwischen 50 km Gehen und einer Pilgerwanderung?“ Es ist das reflektieren über unser Leben und die Aufgabe auf dieser Welt.

Die bewusst ausgeführten Asanas strecken die Wirbelsäule, stärken Muskeln und straffen den Körper. Die Gelenke bleiben elastisch, Rückenschmerzen und Verspannungen lindern sich und der Geist konzentriert und fokussiert sich auf das Innerste. In der Schlussentspannung (Savasana) gibt man den Stress in die „Erde ab“ und schöpft so neue Kräfte.

Wer mehr über die Tradition des Yoga wissen möchte, liest das Yoga Sutra. Das Yoga Sutra ist die Basis für jede Art von Yoga-Richtung, die heute praktiziert wird.

Neben dem Yoga Sutra gibt es noch weitere zentrale Schriften, die den Weg des Yoga beschreiben, z.B. die Hatha Yoga Pradipika, die Bhagavad Gita oder die Upanishaden.

Kurz zusammengefasst:

Die Effekte des Yoga verhelfen zu einer nachweislich positiveren Lebensqualität. Diese Lebensqualität, äußert sich durch eine gestärkte Gesundheit, durch Wohlbefinden und Entspannung, durch Verminderung von Schmerzen. Aber auch durch ein ausgeglichenes Gefühlsleben, bessere Resistenz gegen Stress, ein erhöhtes Energieniveau und stärkerer Belastbarkeit.

Du lernst durch Yoga wieder inne zu halten und wieder mehr Kontakt zu Deinem Inneren zu pflegen. Du nimmst die Signale Deines Körpers deutlicher wahr und kannst darauf reagieren.

Na, habe ich Dich von den Vorteilen überzeugt? Give Yoga a try!

Namasté
Deine Diana

Bildquelle: istock.com/hidesy

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