Diese 6 Tipps aus dem Yoga helfen dir in der Heuschnupfenzeit

6 Tipps aus dem Yoga gegen Heuschnupfen

 

Gehörst du auch zu denjenigen, die sich nicht ungetrübt an der sonnigen Luft erfreuen können? Mit den ersten blühenden Birken fliegen leider auch die ersten Pollen durch die Luft und kündigen die Heuschnupfenzeit an. Spätestens ab Mai kommen dann auch noch die Gräserpollen dazu. Manch ein Körper schlägt nun Alarm.

Inzwischen leidet bereits jeder dritte Deutsche an Heuschnupfen!

Einer der Gründe könnte an unserem chronischen Stress liegen. Wir folgen nicht mehr unserem eigenen Rhythmus, sondern lassen uns von äußeren Einflüssen leiten. Das Leben am Limit hat auch seinen Preis, oft ein geschwächtes Immunsystem, das mit Allergien reagiert.

Die körperlichen Beschwerden wie z.B. juckende und laufende Nase, tränende Augen und das schwere Atmen sind schon anstrengend genug. Wenn die Symptome dann auch noch auf die Psyche schlagen, dann ist die Frühjahrszeit eine ganz schöne Belastung.

Diese 6 Tipps aus dem Yoga verschaffen dir in der Heuschnupfenzeit etwas Linderung!

 

1. Stress verringern

Hast du mal beobachtet, dass der Heuschnupfen und seine Symptome schlimmer werden, wenn du gestresst bist? Das liegt daran, dass der Körper dann vermehrt Histamine und Stresshormone aussendet.

Versuche dich daher, so oft es geht, zu entspannen und lege regelmäßige Pausen ein. Während du dich entspannst, bekommt das Immunsystem vom Nervensystem die Information ebenfalls einen Gang zurückzuschalten. Es wird u.a. weniger Schleim produziert und die Entzündungsproduktion läuft nicht mehr ganz auf Hochtouren.

Entspanne dich z.B. nach der Arbeit mit Yoga-Nidra oder starte deinen Tag mit einer 5 – 15 minütigen Meditation. Gib dem Tag eine positive und gelassene Ausrichtung.

Meditation

 

 

 

 

 

 

 

2. Yoga Intensität verringern

Alle Yoga-Richtungen die dein inneres Feuer (Tapas) anregen und den Körper wieder in eine Art Stress versetzen, solltest du eher vermeiden, z.B. Bikram-Yoga oder auch Ashtanga-Yoga mit seinen Sprüngen. Langsame Flows in Verbindung mit deinem Atem oder auch Yin-Yoga helfen dir zu Entspannung.

3. Diese Yoga-Übungen sind geeignet

Es eignen sich alle Yoga-Übungen, die dir ein Gefühl von Raum und Weite im Brustkorb schenken und die Rumpfmuskulatur kräftigen, sprich Rückbeugen und Twists.

Laut der traditionellen chinesischen Medizin eignen sich die Yoga-Übungen, die auf die Innenseite der Beine und die Flanken einwirken und somit den Milzmeridian stimulieren.

Wähle hier gerne entspannte Varianten aus dem Yin-Yoga, z.B. den liegenden Schmetterling auf einem Bolster (Supta Badha Konasana)

Yoga Übung liegender Schmetterling

 

 

 

 

 

 

 

 

oder für noch mehr Öffnung die Regenbogenbrücke aus dem Yin-Yoga mit einem Bolster.

Yoga-Übung Regenbogenbrücke

 

 

 

 

 

 

 

4. Diese Yoga-Übungen solltest du als Allergiker vermeiden

Wenn die Nase verstopft ist und du das Gefühl hast, dass dir der Kopf platzt, solltest du Yoga-Übungen vermeiden bei dem der Kopf nach unten geneigt ist, um den Druck auf die Nebenhöhlen nicht noch unnötig zu erhöhen.

Vermeide oder halte die folgenden Yoga-Übungen nur ein paar Atemzüge: die stehende Vorbeuge (Uttanasana), der Kopfstand (Salamba Sirsasana) und Handstand (Adho Mukha Vrksasana) und auch der geliebte herabschauende Hund (Adho Mukha Svanasana) gehört dazu.

herabschauender Hund

 

 

 

 

 

 

 

5. Atemübungen (Pranayama)

Du weißt inzwischen, dass Entspannen bei Allergien ganz oben auf der Liste steht. Wenn du Atemübungen machst, die das Ausatmen fokussieren, dann kannst du das noch zusätzlich unterstützen. Zwischendurch immer mal ein kleiner hörbarer Seufzer kann schon mal viel bewirken.

Die beiden Atemübungen aus dem Yoga die geeignet sind, ist einmal die Wechselatmung (Nadi Shodana) und das Schädelleuchten (Kapalabhati). Wobei Kapalabhati auch zu den Reinigungsübungen gehört. Wenn du es übst und deine Nase ist ganz leicht verstopft, wirst du wissen warum 😉

6. Nasendusche

Wer das noch nicht kennt, für den hört sich das erstmal komisch an und auch der Bezug zum Yoga erschließt sich nicht sofort. Doch schon die alten Yogis haben mit der Nasendusche (Jala Neti) die Nase und die Nebenhöhlen gereinigt. Mit einer Nasenspülung löst du auf sanfte Weise störende Verstopfungen, wie Staub, Schmutz, überflüssiges Sekret und auch Pollen. Bei regelmäßiger Anwendung werden deine Schleimhäute und auch dein Stirn- und das Kronen-Chakra stimuliert und gekräftigt, sowie die natürliche Abwehrfunktion des Körpers unterstützt. Und wen die Pollen erst mal aus der Nase raus sind, lässt auch das lästige Jucken nach.

Inzwischen gibt es alles, was du zur Nasendusche brauchst in der Drogerie, Supermarkt und sogar im Discounter. Und zur Pflege hinterher ein paar Tropfen Sesamöl in die Nase einmassieren.

Noch ein kleiner Tipp gegen Pollen in den eigenen vier Wänden:

  • Du wohnst in der Stadt?
    Dann lüfte besser früh morgens
  • Du wohnst in ländlicher Umgebung?
    Dann lüfte spät abends, denn dann ist der Pollenflug am geringsten.

Es gibt auch Pollenschutzfilter. Sie sollen verhindern, dass die Pollen ins Haus eindringen können.  So ähnlich wie ein Fliegengitter, das die Fliegen draußen halten soll. Genaueres kann ich dazu aber nicht sagen, da ich es noch nicht ausprobiert habe.

Wenn du deine Allergie-Symptome mildern möchtest, heißt es nun Yogamatte ausrollen und dich dehnen und entspannen.

Genieße einen unbeschwerten Frühling
Diana

P.S. Alle Tipps sind auch für Nichtallergiker geeignet, denn freies Atmen steigert die Leistungsfähigkeit und verhindert schnelle Ermüdung.

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