5 Tipps für die erste Yogastunde

Yoga-Stunde

Die Urlaubszeit ist vorüber, die Tage werden wieder kürzer und die Yoga-Kurse wieder voller. Ein Prozess, der sich jahrein und jahraus wiederholt. Und so freue ich mich fast täglich über neue Anfragen nach meinen Yogakursen.

Vielleicht hast Du auch schon darüber nachgedacht oder versuchst gerade die beste Freundin/den besten Freund von Yoga zu begeistern. Und selbst wenn Du auf taube Ohren stößt, lass Dich von Deinem Vorhaben nicht abbringen und probiere es aus.

Ich weiß, dass es immer ein komisches Gefühl ist, wenn man alleine zu einem Yoga-Kurs geht, wo sich gefühlt schon alle eine halbe Ewigkeit kennen. Aber sieh es doch mal so, über kurz oder lang wirst auch Du dazu gehören und bist Teil von dieser Yoga-Gemeinschaft. Diese Situation trifft durchaus auch auf fortgeschrittene Yogis zu, die mal ein anderes Yoga-Studio kennen lernen möchten.

Vorschriften und „Anti“-Regeln im Yoga-Studio á la, bitte Schuhe ausziehen, sei pünktlich, bitte nicht so stark parfümieren, niemals vor Savasana den Raum verlassen, etc. gibt es zu Hauf, aber was sind die goldenen Regeln?

  1. Mach auf Dich aufmerksam
    Nichts ist schlimmer als unsicher auf seiner Yogamatte zu sitzen und Luftlöcher zu starren. Sage doch einfach ein freundliches „Hallo“ zu Deinem Mattennachbarn. Vielleicht fragst Du wie lange sie/er schon hier Yoga macht und stellst Dich vor. So brichst Du schnell das Eis. Auch Yogalehrer freuen sich auf ein paar Worte vorab.
  2.  

  3. Respektiere die Grenzen Deines Gegenübers
    Eigentlich selbstverständlich aber manchmal vergisst man es. Wenn Dein Mattennachbar gerade meditiert oder in ein paar Stretches vertieft ist, möchte er vielleicht nicht gestört werden. Respektier das. Stell Dir vor, Du sitzt über 5 Stunden im Zug von Hamburg nach Frankfurt und möchtest gerne ein Buch lesen und Dein Sitznachbar quatscht Dich ohne Punkt und Komma zu. Unangenehm, oder?
    Achte auf die Signale Deines Gegenübers und wenn Du gerade das Gefühl hast, der andere möchte jetzt nicht reden, dann schweige einfach.
  4.  

  5. Sei ein guter Beobachter und Zuhörer
    Wer unsicher ist, ob er alles „richtig“ macht, tut sich gut daran, sich zu orientieren und es der Mehrheit einfach nachzumachen. Wenn die Yoga-Stunde zum Beispiel mit einem Chant oder dem Om beginnt, mach einfach mit. Es muss ja nicht gleich aus voller Kehle sein. Genauso wenn sich alle am Ende verneigen und ein „Namasté“ der Dankbarkeit sagen.
  6.  

  7. Biete Deine Unterstützung
    Es gibt Yoga-Stunden da ist es voll und manchmal werden dann auch die Hilfsmittel knapp. Wenn Dein Mattennachbar keinen Klotz oder Gurt mehr bekommen hat und Du vielleicht sogar 2 hast und sie für die Yoga-Übung gerade nicht brauchst, teile. Biete ihm oder ihr an, den Klotz gerne mitzubenutzen und Du wirst ein dankbares Lächeln erhalten.
  8.  

  9. Und was immer gut kommt ist ein Kompliment oder ein Witz
    Vielleicht hast Du die gleiche Yogamatte wie Deine Mattennachbarin oder die gleiche Hose, mach darauf aufmerksam und ihr seid im Gespräch. Auch ein kleiner Witz lockert schnell auf.

Was verhältst Du Dich, wenn Du niemanden kennst und nicht alleine in der Ecke sitzen möchtest? Oder wie verhältst Du Dich, wenn jemand Neues kommt?

Namasté
Deine Diana

Bildquelle: istock.com/Goldfaery

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1 Antwort
  1. yogastern
    yogastern says:

    Liebe Diana,

    vielen Dank für deine 5 goldenen Regeln. Ich persönlich bin ein neugieriger Mensch und spreche neue im Kurs immer direkt an und frage sie, ob sie das erste Mal Yoga machen oder bereits Yoga-Erfahrungen haben. So kommen wir ganz schnell ins Gespräch 😉
    Namasté, Stefanie

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