Yoga als Vorbereitung auf die Wechseljahre


Yoga als Vorbereitung auf die Wechseljahre
Mit ein bisschen Glück werden wir alle älter. Älter werden hat etwas sehr Schönes. Man kann am Ende auf viele tolle Ereignisse und Erfahrungen zurückblicken. Aber alles im Leben hat auch eine Kehrseite und das sind die kleinen oder großen Wehwehchen des Alters. Morgens schmerzen die Gelenke, das Gehirn vergisst mehr, die Beweglichkeit nimmt ab, und vieles mehr. Also nichts für Feiglinge.

In den letzten Blog-Artikeln schrieb ich ja schon über die vielen Vorteile von Yoga, aber kann Yoga uns Frauen auch gut auf die Wechseljahre vorbereiten und begleiten?

Warum solltest du Yoga gerade zwischen 40 und 50 üben?

Du könntest sagen, „ 40 ist noch kein Alter“, und Recht hast du! Aber verschiedene Körperteile unseres Körpers verschlechtern sich in sehr unterschiedlichen Raten. Unsere Lunge und unser Gehirn fangen bereits mit 20 an zu altern. „Oh mein Gott“, wirst du denken. Ab Mitte 20 beginnt die Haut trockener und fahler zu werden. Unsere Organe hingegen machen einen ziemlich guten Job. Denn unsere Nieren beginnen in den 50er zu altern, die Leber sogar erst bei 70.

Altern ist für jeden Einzelnen einzigartig. Wie schnell wir altern, hängt auch von vielen Dingen ab, die wir in unserem Alltag tun oder auch nicht tun. So können wir das Altern beschleunigen oder die Geschwindigkeit reduzieren. Für die eine Frau ist es eine Herausforderung unsere Jugendlichkeit zu verlieren und andere Frauen sehen dem gelassen entgegen.

Wie kann Yoga dir dabei helfen?

Egal in welchem Alter du yoga übst, Yoga kann dir helfen wieder Harmonie in deinen Körper zu bringen und bringt Ruhe in deinen Geist.

Jede Asana (Yoga-Übung) hat eine ganz bestimmte Funktion. So sind vor allem Umkehrhaltungen, wie z.B. der herabschauende Hund, der Schulterstand oder dem Kopfstand dazu da um das hormonelle Gleichgewicht wieder auszubalancieren.

Was kannst du gezielt für deinen Körper tun?

Trainiere die Muskulatur

Ab 40 fühlen wir uns etwas steifer und weniger beweglich. Yoga bekämpft diese Symptome, indem es dir hilft den Tonus und die Flexibilität in den Muskeln aufrechtzuerhalten, so dass sie widerstandsfähiger gegen Verletzungen sind. Sehr wichtig, wenn du noch sehr aktiv unterwegs bist.

Nimm das Tempo aus deiner Yoga-Praxis heraus und erhöhe die Intensität. Vielleicht hier und da ein bisschen weniger Flow, dafür die einzelnen Asanas etwas länger halten, um die muskuläre Kraft aufrechtzuhalten.

Auch wenn du dich bei anderen Sportarten verletzt hast, ist Yoga gut geeignet, um zu rehabilitieren und deinen Körper vorsichtig zu bewegen, während du dich erholst.

Mit zunehmendem Alter nimmt die Knochendichte ab. Studien haben gezeigt, dass Yoga die Auswirkungen von Osteoporose lindern kann und evtl. sogar verhindern kann.

Trainiere die Wirbelsäule

Die Wirbelsäule gesund zu halten ist wichtig für unsere tägliche Mobilität. Wenn wir einen schmerzhaften oder steifen Rücken haben, sind wir automatisch weniger aktiv, wir nehmen Gewicht zu und die Flexibilität nimmt ab. Bewegungen machen immer weniger Spaß und ein Teufelskreis beginnt.

Integriere in deine Yoga-Praxis Twists und Rückbeugen, um deine Wirbelsäule flexibel und widerstandsfähig zu halten.

Trainiere deinen Geist

Wenn du es mit zunehmendem Alter schwieriger findest, dich an Details, Fakten und Gesichter zu erinnern, dann kann dir Meditation und asymmetrische Yoga-Übungen, z.B. der Adler helfen, wieder Klarheit zu schaffen und den Geist zu schärfen. Das macht Spaß und hebt die Stimmung.

Über die Yoga-Praxis hinaus kannst du Pläne für die Zukunft schmieden. Die Aufrechterhaltung von positiven Aussichten (Vorfreude) ist wichtig, um gut entspannt zu altern und gesund zu bleiben.

Trainiere deine Lungen

Wer länger Yoga übt weiß, dass eine der wichtigsten Lehren des Yoga ein ruhiger und tiefer Atem ist. Der atmende Aspekt des Yoga in Form von Pranayama kann deine Lunge elastisch halten, so dass sie in ihrer vollen Kapazität arbeitet und sich von Verschmutzungspartikeln befreit.

Die Grundfunktion der Lunge besteht darin, Sauerstoff ins Blut zu transportieren und Kohlendioxid abzuführen. Je tiefer du atmest, also je mehr Sauerstoff die Lungen liefern können, desto besser ist das für die körperliche und geistige Gesundheit. Die Atmung ist eng verbunden mit den Systemen von Nerven, Hormonen und Immunsystem und kann daher einen positiven Einfluss haben.

Wenn dein Atem schnell und flach ist, dann haben dich Stress, Konflikte und Anspannung offensichtlich im Griff. Versuche den Atem langsam und rhythmisch werden zu lassen und du beginnst dich zu entspannen.

Bei YogaEasy findest du übrigens ein tolles Hormonyoga-Video, das dich gut durch die Wechseljahre bringt. Zu Risiken und Nebenwirkungen kontaktiere bitte vor dem Üben deinen Gynäkologen oder Hausarzt.

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Was nutzt du sonst, um dich gut auf die Wechseljahre vorzubereiten? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

Namasté
Deine Diana

Bildquelle: Pexels

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