Kategorie: Yoga als Therapie

Feb 172010

Die Krankenhäuser sind voll, die Ambulanzen sind mit den fast schon sekündlichen Einlieferungen überfordert und die Ärzte kommen gar nicht mehr nach, die ganzen Knochenbrüche zu operieren und einzugipsen. Stürze mit Arm- oder Beinbrüchen stehen im Moment ganz hoch im Kurs, leider. Irgendwie habe ich auch nicht den Eindruck, dass sich an dieser Situation schnell etwas bessert.Yoga-Hilfsmittel-Block-Gurt-Bolster

Wenn auch du zu den Leidtragenden des Winters gehörst, musst du nicht zwangsweise auf deine Yoga Übungen verzichten. Aber auch bei anderen Verletzungen wie Zerrungen oder Verstauchungen kannst du deine Yoga Übungen einfach an deine aktuelle Situation anpassen. Gehe jetzt aber besonders vorsichtig und geduldig mit dir um und verlange nicht zu viel. Nimm Yoga Hilfsmittel zur Unterstützung, wie z.B. Gurt, Block oder Bolster.

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Feb 162010

Schaue ich aus meinem Fenster, sehe ich schon wieder die Schneeflocken tanzen. Diesmal ganz klein und ich hoffe, dass sie nicht mehr liegen bleiben. Die Wege sind zwar frei, doch vor unserer Garage liegt eine 10cm dicke Eisschicht. 1,5 Stunden haben mein Mann und ich versucht uns durch die Eisschicht mit dem Spaten zu „pickeln“.

Die frische Luft tat uns gut, doch hinterher hatten wir Rückenschmerzen und unsere Arme waren ganz schön lahm.

Hast du ähnliche Erfahrungen gemacht? Statt sich jetzt aufs Sofa zu setzen, ist es besser ein paar Yoga Übungen zu machen, damit der Rücken nicht so steif bleibt.

Hier kommen ein zwei Yoga Übungen, die den unteren Rücken entspannen und deine Rückenschmerzen mildern:

Die folgende Yoga-Sequenz Katze/Kuh (Marjariasana) mobilisiert deine Wirbelsäule:

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Feb 022010

Um mich herum kränkelt es gewaltig. Kaum einer blieb verschont. Von Husten, Kopfschmerzen, Ohrenschmerzen bis hin zur Blasenentzündung ist alles dabei. Was den Leuten fehlt ist ein Immunbooster, der sie vor der nächsten Krankheitswelle bewahrt.

Mit Ayurveda, kleinen Tricks und Hausmitteln kann viel für ein stabiles Immunsystem tun kann, vorbeugend oder auch dann noch, wenn es dich bereits erwischt hat.

  1. Viel Obst und Gemüse essen
  2. Das weiß ja eigentlich auch jeder. Doch wusstest du, dass Gemüse oft mehr Vitamin C hat als Obst? Vor allem Brokkoli, Spinat und Paprika. Bei Obst steht Sanddorn an erster Stelle, gefolgt von den Südfrüchten Orangen, Grapefruit, Mandarinen und Kiwi. Ich presse mir jeden Morgen eine Orange.

  3. Genug und das richtige Trinken
  4. Es muss nicht immer Kaffee sein. Das Koffein schwächt unnötig die Nebenniere, die beIngwer-100i Stress nicht genug Adrenalin ausschüttet und so das Immunsystem schwächen kann. Ich trinke derzeit gerne Ingwer-Zitronen-Tee, der gibt mir auch die nötige Energie und wärmt gleichzeitig von innen. Minze-Honig-Tee schmeckt auch prima ungesüßt. 2 Liter täglich dürfen es gerne sein.

  5. Lichtquellen suchen
  6. Trotz der Kälte sollte man zumindest einen kleinen Spaziergang machen, damit man wenigstens ein paar UV-Strahlen erhaschen kann. Zusätzlich kann man noch sogenannte „Tageslichtlampen“ anschalten, die den Lichtmangel ein wenig mildern können.

  7. Zieh dich warm an
  8. Das Wichtigste ist, dass du nicht frierst. Also warm anziehen. Ein ausgekühlter Körper ist auch viel anfälliger für Viren. Nach dem Duschen kannst du ein wärmendes Körperöl, z.B. mit Arnika verwenden. Wenn du auf dem Sofa sitzt, nimm doch abwechselnd mal deine Füße in die Hand und gib dir selbst eine wärmende Massage. Du wirst sehen, wie gut das tut.

  9. Niedrige Luftfeuchtigkeit ausgleichen
  10. Bei diesen Temperaturen werden die Heizungen gerne noch höher gedreht. Das geht aber zu Lasten der Luftfeuchtigkeit. Aber wenn es draußen friert, ist selbst die Feuchtigkeit draußen in der Luft sehr niedrig. Wie wäre es mit einem Luftbefeuchter fürs Wohnzimmer? Ich trockne meine Wäsche in der Kälteperiode klassisch auf dem Wäscheständer im Wohnzimmer. Sieht zwar nicht toll aus, aber so entsteht wenigstens ein bisschen Feuchtigkeit im Raum. Hier weiterlesen… »

Jan 252010

Schlägt dir das Wetter auch auf’s Gemüt? Ich mag gar nicht mehr rausgehen. Der Winter scheint diesmal kein Ende zu nehmen. Gerade für Menschen, die sehr wetterfühlig sind, ist es eine harte Zeit. Der ewig graue Himmel sorgt dafür, dass wir schneller traurig, depressiv oder gereizt sind und unter Stimmungsschwankungen leiden. Das liegt daran, dass uns das Sonnenlicht fehlt.

Gerade in dieser Zeit steigt der Umsatz an Antidepressiva um ein Vielfaches an.

ABER: Mit gezielten Yoga Übungen kann man seiner trübeseligen Stimmung ein Schnippchen schlagen, eine natürliche und gesunde Alternative.

Um meine Stimmung zu heben, mache ich gerne Rückbeugen und Umkehrhaltungen, z.B. Viparita Karani. Vorher 2 – 3 Sonnengrüße zum Aufwärmen und die Welt sieht gleich ganz anders aus.

Viparita Karani (Beine an die Wand legen), ist eine tolle Umkehrhaltung, die prima für Yoga Anfänger geeignet ist.

Yoga Übung - Viparita Karani

So geht’s:

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Nov 202009

Das Hamburger Institut für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung hat in einer Studie herausgefunden, dass der Verbrauch von Schlafmitteln drastisch angestiegen ist. Demnach sollen über 2 Millionen Menschen regelmäßig Gebrauch davon machen. Die Zahl in 5 Jahren wird auf fast 4 Millionen prognostiziert. Auch nimmt das Suchtverhalten immer mehr zu.

Das sind erschreckende Nachrichten. Der Griff zur Tablette ist natürlich einfach. Doch muss das wirklich immer sein? Es gibt sanfte Methoden, wie man Körper und Geist auf den Schlaf optimal vorbereitet.

Hier 4 Alternativen zur Chemie:

  1. Aus dem Yoga kennst du vielleicht Augenkissen. Diese sind meist gefüllt mit Lavendelblüten und werden zur Entspannung (Savasana) auf die Augen gelegt werden. In der aktuellen Ausgabe des Yoga-Journals (Nov/Dez 2009) ist eine prima Anleitung, wie man Augenkissen ganz leicht selbst nähen kann.

    Lavendelfeld-Günther-Schad

  2. Wer nicht nähen kann oder wem das zu viel Arbeit ist, kann sich aus ein paar Tropfen ätherischem Öl und destilliertem Wasser ein prima Schlafelixier mixen. Gerade Lavendel, Kamille oder auch Ylang-Ylang haben die Eigenschaft, dass Sie dem Gehirn helfen, das Stresshormon Cortisol zu regulieren. Einfach deine Lieblingsmischung in eine kleine Sprühflasche füllen, auf das Kopfkissen sprühen und in süße Träume fallen.
  3. Der Yoga-Therapeut Jnani Chapman aus den USA empfiehlt eine kleine Massage der Fersen. Eine 10-minütige Aktivierung der Druckpunkte rechts und links neben der Ferse, geben dem Körper die richtigen Impulss zu entspannen.
  4. Oder du versuchst es mit dieser wunderbaren Atem-Übung, die dich sicherlich ins Traumland führt.

Eine erholsame Nacht wünscht euch
Eure Diana

Foto: © Günther Schad @Pixelio

Okt 282009

Moonlight-Yoga

Hast du schon von Moonlight-Yoga oder restorativem Yoga gehört? Manche nennen es auch Candle-Light-Yoga. Es hat nichts damit zu tun, dass man nur Yoga machen darf, wenn der Mond im Zenit steht oder man Kerzen um seine Yoga-Matte drapiert hat aber ich bin sicher, dass es euch gefallen wird.

Ich habe es für euch ausprobiert. Moonlight-Yoga wurde von Patricia Thielemann, Yoga-Lehrerin aus Berlin, entwickelt und hat wirklich nichts mit Brezel-Verknotungen und sonstigen komplizierten Yoga-Übungen zu tun.

Ganz im Gegensatz zu Power Yoga, wo es auf Muskelkraft ankommt, gilt beim Moonlight-Yoga die Maxime sich komplett der Schwerkraft hinzugeben und loszulassen, anstatt wie sonst dagegen anzukämpfen. Unterstützt wird der Körper durch verschiedene Yoga-Hilfsmittel (Decken, Gurte, Bolster…).

Untermalt von sanften Klängen, lässt man sich von einer in die andere Entspannungshaltung gleiten. Mit der richtigen Atemtechnik (Ujjayi oder auch der verlängerten Ausamtung) lässt sich der Entspannungseffekt noch steigern.

Moonlight-Yoga ist daher ideal nach einem hektischen Tag, wenn man regenerieren möchte oder eine präventive Einschlafhilfe ohne Nebenwirkungen braucht.

Du möchtest gleich loslegen?

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Okt 132009

Unser Nacken hat tagtäglich ganz schön zu tun. Er muss in erster Linie dafür sorgen, dass unser Kopf nicht schlaff nach vorne hängt sondern aufrecht bleibt. Und das ist nicht gerade leicht, denn ein durchschnittlicher Kopf bringt ca. 5 kg auf die Waage.

Was also tun, wenn sich die Nackenmuskeln verspannen und einem der Kopf förmlich zu schwer wird?

Hier eine einfache Yoga-Übung, die beruhigt und den Nacken sanft bewegt. Es ist nicht wichtig wie weit du deinen Kopf in die verschiedenen Richtungen dehnst, sondern vielmehr, dass du die Yoga-Übung vorsichtig und bewusst ausführst. Gehe nur an deine Grenze, aber nicht darüber hinaus!

So geht’s:

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Aug 272009

Die Ursache vieler Kopfschmerzen ist eine verkrampfte Haltung, die unweigerlich zu teilweise heftigen Verspannungen führt. Wir sitzen oft stundenlang mit nach vorn gekrümmtem Rücken an unserem Schreibtisch und lassen vor allem die rechte Schulter von der Computermaus nach vorne und unten ziehen. Dabei verspannen wir mehr und mehr und blockieren die Blutzufuhr zum Kopf. Erste Anzeichen melden sich als Spannungskopfschmerzen. Ich spreche da leider momentan aus Erfahrung.

Ich habe mir nun angewöhnt beim ersten Pochen, sofort Gegenmaßnahmen einzuläuten.
Ich versuche den Nacken zu strecken und den Brustkorb nach vorne zu öffnen, dabei fließen die Schulterblätter meist schon von ganz alleine am Rücken zusammen. Dann stelle ich mich gerade und aufrecht hin. Verschränke die Hände hinter dem Rücken und ziehe sie leicht nach unten. Nun versuche ich die Arme sanft in Richtung Kopf zu heben. Die Schultern lasse ich dabei unten. Das dehnt herrlich und manchmal löst sich eine Verspannung durch ein leichtes Knacken.

Generell gilt: Nicht erst warten, bis die Kopfschmerzen auftauchen sondern zwischendrin immer mal wieder lockern. Werde dir deiner Haltung bewusst und neige den Kopf zu einer Schulter und rolle ihn dann langsam zur anderen Seite.

Auch effektiv: die Schultern rollen. Erst von vorne nach hinten und dann von hinten nach vorne. Beides ein paar Mal im sitzen oder stehen wiederholen, bis sich eine Lockerung einstellt.

Du wirst merken, wie wieder neue Energie in diese Partien einströmt.

Einen unverkrampften Arbeitstag wünscht euch
Eure Diana


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